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Wie man im Film einen fesselnden ersten und letzten Frame schafft

Wie man in einem Film ein fesselndes erstes und letztes Einzelbild erschafft Mit einem Einzelbild beginnen und enden Anfang, Mitte und Ende sind das Gerüst, das jede Erzählstruktur trägt. Aus filmischer Sicht beginnt und endet die Geschichte eines Filmemachers mit einem Einzelbild. Das eine ist das Erste, was das Publikum sieht, noch bevor die Reise wirklich beginnt. Das andere ist das Letzte, was das Publikum sieht und das die Geschichte abschließt.

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Wie man im Film ein fesselndes erstes und letztes Bild schafft

Mit einem Einzelbild beginnen und enden

Anfang, Mitte und Ende bilden das Gerüst jeder Erzählstruktur.

Aus filmischer Sicht beginnt und endet die Geschichte eines Filmemachers mit einem Einzelbild.

Das eine ist das Erste, was das Publikum sieht, bevor die Reise wirklich beginnt. Das andere ist das Letzte, was es sieht – es setzt den Schlusspunkt unter die Geschichte und verankert ihre Leitidee.

Technik 1: Mit Gegensätzen spielen

Ob gegensätzliche Emotionen, Schauplätze oder Übergangstechniken – viele Filme nutzen visuelle Gegensätze, um ihre Geschichte auszudrücken.

Wenn die erste und die letzte Einstellung eines Films visuell gegensätzlich sind, wird die vollzogene Veränderung eindrucksvoll hervorgehoben.

„Black Swan“ (2010)

Die Anfangs- und Schlussbilder von „Black Swan“ sagen alles.

Der gesamte Film pendelt zwischen Hell und Dunkel, unterschiedliche Schwarz- und Weißtöne repräsentieren visuell die Reise der Figur, gespielt von Natalie Portman.

Neben der Farbauswahl wird der Aufstieg und Fall der Ballerina auch durch Überblendungen im Übergang sichtbar gemacht.

Die Eröffnungseinstellung blendet langsam aus, während Portman tanzt.

Die letzte Einstellung blendet in ihren letzten tragischen Momenten langsam aus.

Der Film selbst steht für ihre Zeit im Rampenlicht.

Ein weiteres gutes Beispiel für das Spiel mit Gegensätzen ist in der Inszenierung von „Silver Linings“ zu sehen. Die erste Einstellung zeigt die von Bradley Cooper gespielte Figur einsam und gequält.

Die Tonalität ist kühl, Cooper ist weit von uns entfernt platziert, voller Misstrauen und verschlossen. Im Gegensatz dazu zeigt die letzte Einstellung des Films ihn, wie er Jennifer Lawrences Figur freudig umarmt.

Die Stimmung des Bildes ist warm, ihre Körper sind ineinander verschlungen, völlig unbewacht und offen.

Der gesamte Figurenbogen der Hauptfigur wird durch den Unterschied zwischen diesen beiden Bildern sichtbar.

Technik 2: Mit Ähnlichkeiten spielen

„Gone Girl“ (2014)

Diese Methode lässt sich in Filmen wie „Gone Girl“, „Der Soldat James Ryan“, „12 Monkeys“ und „Forrest Gump“ beobachten.

Wenn die erste und letzte Einstellung eines Films ähnlich sind, kann man sagen, dass es sich so anfühlt, als sei die Geschichte „an ihren Ausgangspunkt zurückgekehrt“.

Ähnliche erste und letzte Bilder können eine düstere Aussage transportieren – vielleicht ist die Geschichte dazu verdammt, sich zu wiederholen.

Andererseits können subtile, aber deutliche Unterschiede zwischen Anfangs- und Schlussbild den Blick darauf lenken, wie weit sich die Figur vom Ausgangspunkt entfernt hat.

„Planet der Affen: Revolution“ (2014)

Ein „ähnlich, aber anders“-Beispiel ist in „Planet der Affen: Revolution“ klar zu erkennen. Zwei Einstellungen eines Auges, identisch gerahmt, aber mit völlig unterschiedlicher Farbgebung und Mimik, um die Differenz der Figuren hervorzuheben.

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